Thursday, 23 October 2014
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Biographie von Sky

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Mein Pony wurde am 7. Februar 1994 als Fohlen einer Ponyzucht-Rheinland-Stute und einem Vollblutaraber-Hengst geboren.

Auf dem Foto oben ist Sky 2 Wochen alt!

Er war als Fohlen und Jährling gesund, putzmunter und zeigte keine Anzeichen der Krankheit "Sommerekzem".

Seit seinem zweiten Lebensjahr hat er eindeutige Symptome des Sommerekzems. Je nach Wetterlage, oft pünktlich ab dem 1. April, bekommt er Juckreiz an Mähnenkamm und Schweifrübe. Wenn er nicht behandelt wird, beginnt er dann das Scheuern. Von November/Oktober bis März ist er in der Regel - genau wie jedes andere Pony auch - kerngesund.

Zu Beginn des Sommerekzems waren die Symptome sehr stark:

Die gesamte Mähne war abgescheuert. Die Schweifrübe war dick und geschwollen. Überall am Langhaar offene Stellen, sogar an den Ohren bildete sich eine sogenannte Sommerwunde, die operativ entfernt werden musste. Außerdem war am Widerrist eine große, blutende Wunde vorhanden.

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Auf diesem Foto ist Sky 2 Jahre alt. Anhand des kurzen Schopfes kann man das Sommerekzem ahnen.

Seit dem Beginn des Sommerekzems habe ich viele Mittel ausprobiert, die unter der Rubrik "Hausmittel" oder "Behandlung" aufgeführt sind.

Nebenbei habe ich selbstverständlich viele verschiedene Tierärzte um Rat gebeten. Ich habe dabei mehr als genug Geld bezahlt, und nach dem Prinzip Hoffnung alles ausprobiert, was ich gesagt bekam (unter anderem Eigenblutbehandlung, Desensibilisierungen, verschiedene Cremes, Lotionen, Öle und Sprays mit und ohne Kortison, Spritzenkuren und andere teure Produkte). Ich hatte zwei verschiedene Homöopathen bestellt, doch nach der Behandlung (homöopathische "Kügelchen" sprich Globulis, Spritzen gegen Allergien, Vitaminpräparate, ...) mußte ich zu der Erkenntnis kommen, dass meine Hoffnung allein keine Besserung erzielt hatte. Mein Pony hatte offenbar nicht an eine Genesung geglaubt. Sky quälte sich also weiterhin - mein Geldbeutel hatte enorm abgenommen.
Einige Therapien hatten zuerst eine deutliche Besserung gezeigt, doch auf Dauer kamen die Symptome erneut.

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Sky im August 1997 auf der Koppel im Alter von 3 Jahren. Die kurze, strubbelige Mähne ist deutlich zu erkennen. Sky war zu diesem Zeitpunkt noch Hengst. Um nicht als Hengst in "Einzelhaft" bei uns leben zu müssen, wurde mein Pony 4jährig kastriert.

Zurück zum Sommerekzem: Eine erste Blutuntersuchung hatte ich bereits im ersten Jahr des Auftretens der Krankheit durchführen lassen. Das Ergebnis war eine Allergie gegen drei verschiedene Gräserarten. Ich erhielt eine Desensibilisierung, die jedoch nicht viel half. Also, entschied ich mich für die Variante:

AUSPROBIEREN!

Nach einem Artikel in einer Pferdezeitschrift hatte ich mich erneut dazu entschlossen, eine Blutanalyse durchführen zu lassen. Das Ergebnis war eindeutig und seltsamerweise anders als das erste: Mein Pony reagiert angeblich allergisch auf Pilze und Hefen. Mein Tierarzt führte daraufhin eine Impfung gegen den Übeltäter "Pilze" durch. Er hat mir versichert, daß viele Pferde mit den Symptomen "Sommerekzem" auf diese Impfung positiv reagieren. Im März wurde dann mein Pony grundimmunisiert und - wie immer - Anfang April ging es wieder los: Scheuern, Jucken, Schuppenbildung und so weiter.

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Hier ein Foto von einem Turnier Mitte Juli 1999. Sky ist 5jährig, geht A-Dressur. Die betroffenen Stellen an Mähne, Schweif und Schopf sind deutlich zu erkennen. Von Turnier zu Turnier wurden die Anzahl der Zöpfe geringer.

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Im Jahr 2000 fiel das Ergebnis im Vergleich zu anderen Mitteln sehr gut aus, d.h. keine offenen Stellen mehr, aber doch noch vorhandener Juckreiz.

Ich habe alle zwei Tage die betroffenen Stellen gründlich mit Neutralseife gewaschen und anschliessend mit einer Lotion aus dem Toten Meer eingerieben. Zusätzlich bekam mein Pony homöopathische Tropfen Cardiospermum (Näheres unter der Rubrik "Hausmittel") gefüttert.

Im Jahr 2001 ließ ich die Lotion "Totes Meer" weg, verwendete aber stattdessen ein Öl bestehend aus verschiedenen ätherischen Ölen (weitere Hinweise, Informationen und Bestellung: siehe Rubrik "Links"). Ich hatte meinem Pony eine Ekzemdecke aus Segeltuch für 200 Euro gekauft. Diesen "Schlafanzug" hatte er in der Sommerekzem-Saison immer an (außer beim Reiten, natürlich). Die Decke aus Segeltuch wurde schon oft zerrissen. Außerdem schwitzte mein Pferdchen im Hochsommer unter dieser Decke.

Mein Ekzem-Pony reagierte zu Beginn der Behandlung mit diesem Öl leider nicht besonders gut darauf. Nach dem Auftragen von Ölen (nicht nur das von Wiemerskamper, sondern auch von Baby-Öl) ist er besonders juckig.
Ich hatte das Öl jedoch weiterhin verwendet. Ich ging wie folgt vor: Bevor ich morgens reiten ging, habe ich ihm das Öl auf die gefährdeten Stellen an Schweifansatz und Mähne aufgetragen. So konnte es einziehen. Nach dem Reiten zog ich meinem Pony eine Ekzemdecke an.
Bei Krämer Pferdesport (einem Versandhaus für Pferdesport und -zubehör, siehe auch unter der Rubrik "Links") war eine Ekzemdecke aus einem anderen Material für 99 Euro. Sie ist luftdurchlässiger - also sehr empfehlenswert!

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Sky im Alter von 8 Jahren mit Ekzemdecke.

Im Jahr 2001 probierte ich - neben dem homöopathischen Mittel als Tropfen und der Ekzemdecke - zusätzlich eine Cardiospermum-Salbe aus. Ich cremte die betroffenen, juckenden Stellen mit dem Präparat ein. Der Erfolg war etwas besser.

Im Jahr 2002 kam mein Pony im Sommer leider nur sehr selten auf die Weide, d.h. alle zwei Wochen liess ich ihn für ca. 1 Stunde raus. Ansonsten musste ich Weidegang vermeiden, denn es bekam ihm nicht. Natürlich hatte er genügend Auslauf, er wurde täglich geritten.

Ich ging immer früh morgens reiten. Das bekam meinem Wallach am besten. Wenn ich abends ging, wurde er sofort juckig und die Problemstellen an Mähne und Schweif schwollen an.

Ausserdem stand er bei uns in der kühlsten Box. In den Offenställen hatte es keinen Sinn, da er den Mücken direkt ausgesetzt war.

Mit der Behandlung fuhr ich so fort wie im Jahr zuvor: Ekzemdecke, Cardiospermum als Tropfen und als Salbe und regelmäßig mit Neutralseife säubern.

Ausserdem verwendete ich einige Monate im Jahr 2002 ein Öl, dass ich selbst gemischt hatte. Mein Pony reagierte jedoch nicht positiv auf diese Behandlung. Den Verlauf kann man anhand der Dokumentation 2002 verfolgen. An dieser Stelle kann ich nur jedem Pferdebesitzer raten, die behandelte Haut besonders gut zu beobachten, um eventuellen Reizungen oder Allergien rechtzeitig entgegen wirken zu können!

Im Jahr 2003 probierte ich das Komplettpaket Ökozon. Es besteht aus einer innerlichen und äußerlichen Behandlung, Grundstoff ist unter anderem das Öl der Buschblutpflanze. Den ausführlichen Bericht findet man unter der Dokumentation 2003. Ich hatte einen sehr guten Erfolg mit Ökozon: mein Pony kam ohne Ekzemdecke zurecht, konnte in der Sommerekzem-Saison täglich auf die Weide!

Im Jahr 2004 verwendete ich El Nino, das Schwesterprodukt von Ökozon (ebenfalls vom Erfinder Herr Busch). Verlauf des Gesundheitszustandes und die Art der Behandlung: siehe Doku 2004. Mein Pony ist nahezu symptomfrei!

Aufgrund des zufriedenstellenden Behandlungserfolges mit El Nino (ähnlich wie in den Dokumentationen) wurde im Jahr 2005 sowie bis August 2006 ebenfalls El Nino verwendet. Berichte über den Gesundheitszustand findet man im Forum. Von August 2006 bis 2009 verwendete ich ein anderes Produkt von Herr Busch: Flower Power, Serie "Karat". Infos dazu gibt es im Forum in der Rubrik "Ökozon, El nino & Co". Mittlerweile bin ich wieder bei dem Komplettpaket "Ökozon" gelandet, da wir damit den bisher besten Erfolg erzielen konnten.

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